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The boy who wanted to be a bird.

29.7.2008 - Workshop Tag xyz...


So, lange ist der letzte Eintrag her, Grund dafür ist, dass hier jetzt richtig gearbeitet wird und seit Samstag das Filmfest begonnen hat, d.h. wir gucken auch fleißig Filme, wobei ich bis jetzt leider ziemlich oft meine Zeit damit verschwendet habe.

Unser Film geht voran, wir haben die Dreharbeiten innerhalb des Zeitplans gemacht, da waren wir sehr stolz drauf. Jedoch haben wir durch den Zeitdruck auch viele Sachen einfach unter den Tisch fallen lassen. Naja, bin gespannt, was draus wird. Jetzt wird geschnitten, doch da hängen wir grade noch ziemlich hinterher, weil unser Editor und die Regisseurin sich nicht richtig verständigen können und die Atmosphäre sehr darunter leidet.

Gestern (Montag) habe ich mit Ming Hay noch einen zusätzlichen Film gedreht, außerplanmäßig. Das war das Highlight für uns, es hat total viel Spaß gemacht. Das besondere Dabei war, dass wir einen16mm Film gedreht haben, eine ganz neue Erfahrung für uns. Eine richtige Geschichte gibt es nicht, uns ging es darum, einmal mit so einer Kamera zu drehen. Licht messen, Blende einstellen etc. Zwei Leute fummeln gleichzeitig an einer Kamera rum .... heute wurde der Film zum entwickeln nach Budapest gebracht ... das ist total spannend. Vielleicht haben wir am Ende totale Scheiße gebaut und alles ist überbelichtet, man weiß es nicht. Auf jeden Fall soll er auch am Freitag bei der Premiere gezeigt werden.

Gut, lange bin ich nicht mehr hier.... drückt uns die Daumen, dass wir alles fertig kriegen.
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23.7.2008 - Workshop Tag 3


Jetzt stecken wir mitten in der Arbeit. Morgen gibt es eine Pressekonferenz und wir werden anfangen zu drehen. Wir haben nur ein Problem. Wir wissen noch nicht, ob wir einen Schauspieler haben oder nicht. Aber das wird sich alles legen, ich freu mich schon und wir werden versuchen die Dreharbeiten innerhalb der 3 Tage zu beenden. Drückt uns die Daumen.
Heute wird der Drehplan aufgestellt.

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22.7.2008 - Workshop Tag 2

Und es geht weiter. Heute muss noch viel gearbeitet werden. Es wurden von unseren 13 Scripts von gestern 4 ausgesucht. Dann haben wir vier Gruppen gebildet, so wie es im realen Leben auch gemacht wird.

4 Leute haben sich als Produzenten geoutet (ich bin eine davon), die haben sich eine Geschichte genommen die sie produzieren wollen. Anschließend mussten sich uns die Regisseure mit ihren Versionen und Ideen zur jeweiligen Geschichte verkaufen und wir durften wählen. Dann habe ich mit meiner Regisseurin gemeinsam einen Kameramann ausgesucht, der eine gute visuelle Vorstellung von unserem Film hat. Dann einen Editor und zum Schluss noch eine Regieassistentin. Das ist unser Team für die nächsten 2 Wochen (bestehend aus jeweils einem/einer Französin, Russin, Ungarn, Chinesen und mir).

Heute Abend muss noch das Drehbuch geschrieben werden, das heißt alles muss 100% klar sein, dann muss ich den Ablaufplan aufstellen, was wird wann wo mit welchen Schauspielern und Requisiten gedreht. Jaja, das ist noch ne Menge Arbeit. Morgen werde wir (semi)professionelle Schauspieler casten und dann wird gedreht. Juhu, es geht voran. Nur leider spielt das Wetter nicht mit...bis zum Wochenende soll es nur regnen.

Bin immernoch sehr gespannt.

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21.7.2008 - Workshop Tag 1

...und das Chaos geht weiter...heute war ich ganz kurz davor alles zu schmeißen und mich zum Balaton zu begeben um meine Tage bis zum Abflug sinnvoll zu verbringen......und so schnell gebe ich eigentlich nicht auf....

Hier ist meine Geschichte:
Wir wurden pünktlich 8.15Uhr von unseren Übersetzerinnen abgeholt und zum Frühstückssaal gebracht. Anschließend ging es an die Uni wo wir den restlichen Tag verbringen sollten. Ein schönes altes Gebäude. Da warteten dann auch die ersten Organisatoren und Workshopleiter auf uns. Nur, keiner von ihnen versteht, bzw. spricht Englisch. Den Mädels wurde dann kurzerhand gesagt, sie sollten übersetzen. Sie waren überrascht, fü sie war es das erste Mal, dass sie übersetzt haben und sie haben keine Zeit vorher gehabt, sich mit Begriffen aus der Filmbranche zu beschäftigen.

Dann ging es los. Die Männer erzählten und erzählten. Dann wurde übersetzt. Ein Satz, wenn überhaupt. Mann konnte keine Fragen stellen, sich mit niemandem, der wusste was geht auseinandersetzen, sondern mehr oder weniger nur hilflos rumsitzen.

Dann durften wir unsere erste kleine Aufwärmaufgabe machen, doch das war so chaotisch, dass ich am liebsten mal laut losgeschrien hätte. Außerdem haben wir noch auf sechs Franzosen gewartet, die eigentlich letztendlich den ganzen ersten Tag verpasst haben. Die Hälfte von denen spricht aber eh kein Englisch und die anderen drei nur sehr gebrochen. Außerdem haben wir noch drei Ungarn die ebenfalls nur ihre Muttersprache sprechen. Naja, da kommen schonmal Komplikationen auf.

Nachdem wir allen nur hinterher gelaufen sind ... nur 10% Inhalt mitbekommen haben ... die Hälfte des Tages unorganisiert irgendwelche Sachen mit total unmotivierten und eingeschüchterten Menschen gemacht haben, hatte ich irgendwann die Nase voll und mein inneres Aggressionslevel war auf ca.95% gestiegen.

Ich habe schon herausgesucht wie weit der Balaton weg ist, zu dem ich fahren wollte um in Ruhe meine ganzen noch ausstehenden Unisachen zu beenden und ein wenig das gute Wetter zu genießen. Dann dachte ich mir allerdings, mal sehen, was der Rest des Tages noch so bringt und danach wollte ich entscheiden.

Nach der Mittagspause kam die Erlösung: ATTILA!!! Ein motivierter ungarischer Filmemacher, der gerade aus England kam wo er arbeitet. Endlich jemand, den man versteht, jemand der einen Plan hat was wir machen, jemand der weiß wovon er spricht, jemand dem man Fragen stellen kann. Ich war überwältigt und nun habe ich meine Motivation wieder bekommen. Das einzige was nun noch extrem anstrengend ist, sind die Leute die kein Englisch sprechen, wie soll man mit denen einen Film drehen? Da muss man unheimlich viel kommunizieren.

Ich glaube in den nächsten zwei Wochen werde ich lernen mit meinen Aggressionen umzugehen, das tut mir vielleicht mal ganz gut :-)

So, nun bin ich gespannt, welche fünf Filmideen wir umsetzen werden, das wird sich morgen herausstellen und dann schreib ich bestimmt auch nicht mehr so viel. Es kann jetzt wirklich nur noch bergauf gehen.



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20.7.2008 - Eger- Ankunft


Und es geht weiter....man mag es kaum glauben, aber nach dem heutigen Tag muss ich mich wieder mitteilen, sonst kann ich ihn nicht verarbeiten.

Ich verlasse um 4.30Uhr am Morgen in Bremen das Haus. An der Straßenbahnhaltestelle lese ich nur: "Fahrzeug wird behindert" ....mh...naja, war trotzdem pünktlich am Flughafen.

So jetzt kommen nur die spannenden Sachen. Wir wussten eigentlich vorher NICHTS über den Workshop, hatten keine Telefonnummern etc., nur dass wir uns um vier am Heldenplatz treffen. Wir trennten uns, fanden uns wieder, fanden zwei Slovaken und den Van der uns ins 1,5h entfernte Eger brachte. Zur Begrüßung gaben uns der Organisator (auch Fahrer) und seine zwei sehr jung aussehenden, schüchternen, Englisch sprechenden Studentinnen Willkommenstüten, mit nem Heft, nem T-Shirt und einer Tasse. In meiner Tasse krabbelten zur Begrüßung zwei Silberfische, mhhh, Herzlich Willkommen.

Immer wenn der Organisator sprach, tat er das auf ungarisch, uns wurden dann, wenn überhaupt 10% der Informationen übersetzt. Da fühlt man sich schon sehr hilflos. Er soll uns wahrscheinlich auch durch diverse Sachen leiten, so direkt konnte uns das nur niemand sagen. Sollte es so sein, bin ich sehr gespannt.

Unsere Unterkunft ist ok, doch heute Abend mussten wir feststellen, dass es im Vergleich zu den anderen Studiwohnheimen hier das schrottigste ist, danke. Aber immerhin haben wir ein Bett und sanitäre Einrichtungen.

Das tollste war aber der Abend. Gastfreundlich wollten sie sein, fuhren uns erst mit dem Van in die Stadt, denn die Unterkunft ist auf dem Berg, wo ein Mittelaltermarkt war. Sehr schön. Dann ging es mit dem Van weiter bis ans andere Ende der Stadt, wir durften Wein verkosten. Die Gegend hier ist ein berühmtes Weinanbaugebiet. Die erste Runde hat uns unser Organisator ausgegeben, doch eigentlich hatten wir alle erstmal Hunger. Nette Location, lustige Musiker mit Zigeunermusik. Dann ist unser Orga abgehauen, wir dachten er fährt das Auto zum Parken. Erst später wurde uns gesagt, dass er sich verabschiedet hat. AHA, SUPER. Wie kommen wir denn zurück? Die Mädels sagten, man läuft nur eine halbe Stunde. Mh, ok dachten wir, dann glaube wir denen das mal.

Wir haben uns dort am Eck in ein kleines Restaurant setzen wollen, unsere letzte Chance was zu Essen. Da meinten die Mädels plötzlich, sie müssen los, der letzte Bus fährt (so gegen 19.30) ... ich hab garnichts mehr gecheckt und die beiden Slovaken meinten sie kennen den Weg. Mh, ok.

Die Mädels sind weg und wir sitzen gemütlich und haben unser Essen bestellt, als es plötzlich aus Eimern goss und gewitterte. Bei dem Gedanken im strömenden Regen, in einer fremden Stadt im dunkeln den Weg zu einem Hostel zu suchen dessen Namen wir nicht kannten, in einem Land, dessen Sprache wir nicht sprechen ist uns der Appetit fast vergangen.

Irgendwie versteh ich auch die Welt nicht mehr. Es ist wirklich alles sehr großartig organisiert hier, man fühlt sich so richtig wohl. Letztendlich haben wir eine Stunde gebraucht und es hat zum Glück nicht mehr geregnet. Wahnsinn, bin unheimlich gespannt was uns der morgige Tag bringt.

Gute Nacht
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8.3.2008 - Bin wieder da....

und es ist verdammt kalt! Jetzt muss ich mir erstmal ne neue Bleibe in Bremen suchen...juhu :-(

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3.3.2008 - Die Uhr tickt

Jetzt wird es langsam ernst, in 3 Tagen geht's zurück in die Heimat, die Zeit rast und deshalb ist das mein letzter Eintrag im Australien Blog, denn die wenige Zeit die mir bleibt möchte ich anders verbringen.
Es war auf jeden Fall wiedermal eine großartige Erfahrung durch die ich wieder die unterschiedlichsten Dinge zu schätzen gelernt habe und ich bin mir sicher, dass ich hier irgendwann, irgendwie nocheinmal landen werde.
Also, man sieht sich bald!

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25.2.2008 - Unsere Queensland Tour

Die folgenden 4 Einträge zeigen einige Impressionen von unserer 10-tägigen Reise, ca. 40 von über 1500 Fotos, vielleicht sollte man die Digitalkameras doch wieder abschaffen ;-)

Leider hatten wir viel Regen und wenig Sonne, aber es war trotzdem großartig.


(drauf klicken zum größer sehen)


Känguruhs füttern im Zoo, wir vor dem Jeep mit dem es vollbeladen (10 Leute) nach Fraser Island  ging (größte Sandinsel der Welt), dort wurde hauptsächlich am Strand gefahren, wir sind etwas zu spät los und die Flut kam uns ein wenig zu nah aber wir hatten zum Glück erfahrene Fahrer (nächstes Bild),

ein wenig Regenwald mit vielen Blutegeln die etwas nervig waren, danach konnten wir entspannt auf Beton sitzen, Aussicht aus einem unserer Appartments auf den Pool

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25.2.2008 - Eindrücke

Küste, Landunter, Regenwald und wo wir sonst noch so waren....

(anklicken...)

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25.2.2008 - Die Crew

Ein paar weitere Eindrücke, unser Gefährt, die komplette Crew auf den Whitsunday Islands, schicke Stinger- Suits gegen die Quallen, Marcus und ich vorm Tauchgang, Marcus' Eltern, alte Saufköppe, großer Truck mit noch größeren Reifen, gesperrte Straße wegen Überflutung, 5 Stunden später konnten wir dann gerade so durch fahren, 2/3 der Crew bei der Abreise...


wie immer einfach drauf klicken zum größer sehen

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