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The boy who wanted to be a bird.

20.7.2008 - Eger- Ankunft


Und es geht weiter....man mag es kaum glauben, aber nach dem heutigen Tag muss ich mich wieder mitteilen, sonst kann ich ihn nicht verarbeiten.

Ich verlasse um 4.30Uhr am Morgen in Bremen das Haus. An der Straßenbahnhaltestelle lese ich nur: "Fahrzeug wird behindert" ....mh...naja, war trotzdem pünktlich am Flughafen.

So jetzt kommen nur die spannenden Sachen. Wir wussten eigentlich vorher NICHTS über den Workshop, hatten keine Telefonnummern etc., nur dass wir uns um vier am Heldenplatz treffen. Wir trennten uns, fanden uns wieder, fanden zwei Slovaken und den Van der uns ins 1,5h entfernte Eger brachte. Zur Begrüßung gaben uns der Organisator (auch Fahrer) und seine zwei sehr jung aussehenden, schüchternen, Englisch sprechenden Studentinnen Willkommenstüten, mit nem Heft, nem T-Shirt und einer Tasse. In meiner Tasse krabbelten zur Begrüßung zwei Silberfische, mhhh, Herzlich Willkommen.

Immer wenn der Organisator sprach, tat er das auf ungarisch, uns wurden dann, wenn überhaupt 10% der Informationen übersetzt. Da fühlt man sich schon sehr hilflos. Er soll uns wahrscheinlich auch durch diverse Sachen leiten, so direkt konnte uns das nur niemand sagen. Sollte es so sein, bin ich sehr gespannt.

Unsere Unterkunft ist ok, doch heute Abend mussten wir feststellen, dass es im Vergleich zu den anderen Studiwohnheimen hier das schrottigste ist, danke. Aber immerhin haben wir ein Bett und sanitäre Einrichtungen.

Das tollste war aber der Abend. Gastfreundlich wollten sie sein, fuhren uns erst mit dem Van in die Stadt, denn die Unterkunft ist auf dem Berg, wo ein Mittelaltermarkt war. Sehr schön. Dann ging es mit dem Van weiter bis ans andere Ende der Stadt, wir durften Wein verkosten. Die Gegend hier ist ein berühmtes Weinanbaugebiet. Die erste Runde hat uns unser Organisator ausgegeben, doch eigentlich hatten wir alle erstmal Hunger. Nette Location, lustige Musiker mit Zigeunermusik. Dann ist unser Orga abgehauen, wir dachten er fährt das Auto zum Parken. Erst später wurde uns gesagt, dass er sich verabschiedet hat. AHA, SUPER. Wie kommen wir denn zurück? Die Mädels sagten, man läuft nur eine halbe Stunde. Mh, ok dachten wir, dann glaube wir denen das mal.

Wir haben uns dort am Eck in ein kleines Restaurant setzen wollen, unsere letzte Chance was zu Essen. Da meinten die Mädels plötzlich, sie müssen los, der letzte Bus fährt (so gegen 19.30) ... ich hab garnichts mehr gecheckt und die beiden Slovaken meinten sie kennen den Weg. Mh, ok.

Die Mädels sind weg und wir sitzen gemütlich und haben unser Essen bestellt, als es plötzlich aus Eimern goss und gewitterte. Bei dem Gedanken im strömenden Regen, in einer fremden Stadt im dunkeln den Weg zu einem Hostel zu suchen dessen Namen wir nicht kannten, in einem Land, dessen Sprache wir nicht sprechen ist uns der Appetit fast vergangen.

Irgendwie versteh ich auch die Welt nicht mehr. Es ist wirklich alles sehr großartig organisiert hier, man fühlt sich so richtig wohl. Letztendlich haben wir eine Stunde gebraucht und es hat zum Glück nicht mehr geregnet. Wahnsinn, bin unheimlich gespannt was uns der morgige Tag bringt.

Gute Nacht
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21.7.2008 - CHAOS-REISE...

Geschrieben von Anonymous
...na da kann/muß es ja eigentlich nur noch BESSER werden (!!??!!); ich drücke Dir alle meine vorhandenen Daumen und drückbaren Rest-Finger!!!! und warte voll Spannung auf die Fortsetzung Deiner Story.....
Grüße aus dem trüben "langweilig-geordneten" Leipzig von Deiner Mutti
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